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Radiokatalog für alle: ShoutCast Menu-Browser

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21.06.2006 | Von Dirk Bösel

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Webradiofreunden bietet SHOUTcast derzeit über 13.000 Sender. Die Stationen sind direkt über die SHOUTcast Homepage zu erreichen. Ein Klick auf "Tune In" öffnet am heimischen Rechner ein Audioprogramm, das mit den so genannten Streams verknüpft ist und sie abspielt. Einige Beispiele: Winamp oder Foobar2000 (Windows), XMMS (Linux) oder iTunes (Windows, Mac).

SHOUTcast stammt wie Winamp aus dem Hause Nullsoft. Benutzer des verbreiteten Players haben es daher besonders bequem: In der Winamp Medienbibliothek sind alle Sender nach Genre katalogisiert abrufbar oder per Stichwortsuche zu finden.

Mit Hilfe des ShoutCast Menu-Browsers, kurz SMB, müssen auch Freunde anderer Abspielprogramme nicht auf den Komfort eines Senderkatalogs verzichten. Das kostenlose Helferlein taucht beim Programmstart als Symbol im Systemtray auf (wo auch die Uhr ist). Ein Klick auf das Symbol führt zu den Menüs. In der Genreliste stehen verschiedene Stilrichtungen zur Auswahl die wiederum passende Sender zutage fördern.

Tipp: Die Anzahl der pro Genre angezeigten Sender kann im Einstellungsmenü verändert werden, standardmäßig sind es 20 Stationen.

Wird ein Sender angeklickt, öffnet sich je nach Einstellung entweder ein interner Player oder der Standardplayer für SHOUTcast-Streams, z.B. Winamp. Einen externen Audioplayer gezielt auswählen, beispielsweise per Pfadangabe, ist mit SMB leider nicht möglich. Es hängt immer davon ab, mit welchem Programm PLS-Playlisten verknüpft sind.

Interner Player oder externer Player?

Warum nicht einfach den internen Player verwenden? Nun, zunehmend finden sich neben Streams im MP3-Format auch solche mit aacPlus. Sie liefern bei niedrigen Bitraten außerordentlich gute Klangqualität, lassen sich aber mit dem internen Player nicht wiedergeben. Keine Probleme gibt es dagegen mit Winamp 5 oder Foobar2000. Vor allem im Zusammenspiel mit Foobar2000 macht SMB richtig Laune.

Daneben ist SMB auch für Nutzer älterer Winamp Versionen vor 5.21 sowie der 2er-Serie interessant, denn hier wurde die Senderauswahl in der Medienbibliothek inzwischen auf 30 begrenzt.

Praktisch: Auf eine Stichwortsuche für Radiostationen muss man ebenso wenig verzichten wie auf persönliche Favoriten für Lieblingssender. Manuell eingetragene Sender erhalten einen separaten Ordner. Außerdem lässt sich die maximale Bandbreite der aufgelisteten Sender eingrenzen.

SMB und Foobar2000

Um SMB mit Foobar2000 zu nutzen, muss ggf. die PLS-Verknüpfung des Standardplayers aufgehoben werden. Ist Winamp der Audio-Platzhirsch am PC, geht das so: In den Winamp-Einstellungen unter General Preferences » File Types auf die Dateiendung "PLS" klicken, so dass diese nicht mehr farbig hinterlegt ist. (siehe Abbildung 1).
Dann in den Foobar2000-Preferences unter Display » File Type einen Haken bei "PLS" setzen und die Programmeinstellungen verlassen (siehe Abbildung 2).

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